Berufs- & ArbeitsethikBetriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesundheit wird im 21. Jahrhundert zum Wettbewerbsfaktor Nr. 1. Da sind sich die Trendforscher einig. Auch der Gesetzgeber hat die Bedeutung der Gesundheit erkannt. Entsprechend fordert das überarbeitete Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) im Abschnitt zur Gefährdungsanalyse und -beurteilung, dass psychische Belastungen ermittelt und reduziert werden müssen. Auch wenn es bisher keine konkreten Sanktionen gegen Verstöße gibt, so ist doch die Gewerbeaufsicht aufgefordert, die Umsetzung der Vorschriften zu überwachen.

Bei den psychischen Belastungen denkt das Arbeitsschutzgesetz vor allem an Stress und seine Folgen. Doch die Meinung, man könne zwischen körperlicher und psychischer Gesundheit trennen und unterscheiden, hat nicht zuletzt die moderne Stress- und Hirnforschung aus den Angeln gehoben. Alle psychischen Faktoren werden körperlich manifest und alle körperlich empfundenen Einschränkungen bestimmen unser inneres Erleben.
Am jahreszeitlichen Klima kann es nicht liegen, dass in dem einen Haus der Krankenstand um 9% pendelt und im anderen gerade mal 3,4 % beträgt. Die beiden Banken sind nur 40 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. Auch in ihrer Größe ähneln sie sich. Womöglich liegt es doch am Klima, in dem Fall am Betriebsklima.

Das wissenschaftliche Institut der AOK fand heraus, dass ein schlechtes Betriebsklima und mangelnde Arbeitszufriedenheit Rückenbeschwerden fördern. Man hatte 20.000 Mitarbeiter aus 100 Betrieben befragt. Im Juli berichtete die Ärzte-Zeitung, dass die meisten Krankschreibungen in Deutschland aufgrund von Rückenschmerzen erfolgen. Das Blatt bezog sich auf eine Untersuchung der Gmünder Ersatzkasse. Bei keiner anderen Erkrankung werde von den Betroffenen eine betriebliche Ursache angenommen wie bei den Schmerzen in Rücken und Nacken, erklärt Christian Goll, Geschäftsführer der Kasse. »In der Medizin gehen wir mittlererweile davon aus, dass die gesamte Rückenmuskulatur psychosomatisches Ausdrucksmittel ist. Das erklärt auch, warum relativ viele Krankschreibungen wegen Rückenbeschwerden erfolgen«, so Dr. Rolf Breitstadt, Arzt für innere Medizin, Arbeitsmedizin und Umweltmedizin, leitender Konzernarzt der Degussa-Hüls AG.

Betriebsklima und Arbeitszufriedenheit lassen sich spürbar beeinflussen. Wo der Stresspegel abgesenkt wird reduziert sich der Krankenstand. Einen Betriebsarzt oder einen Psychologen wollen oder können viele Firmen nicht einstellen. Die Personalabteilung, ein weiterer Aspekt, sieht für sich mögliche Interessenskollisionen und ist mit anderen Arbeiten eingedeckt. Andererseits hat sich die betriebliche Gesundheitsförderung als ein wesentliches Handlungsfeld von Maßnahmen zur Organisationsentwicklung (OE) und Pesonalentwicklung (PE) etabliert. Dabei steht die Erhöhung der individuellen Lebensqualität ebenso im Fokus wie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Hier setzt unser Angebot ein: »Begleitung – Unterstützung – Gesundheitsprophylaxe« durch Mitarbeiter des Instituts für Praktische Berufsethik. Es ist ein Service-Angebot des jeweiligen Unternehmens für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Begleitung

Unterstützung

Gesundheitsprophylaxe

Sie beruht auf drei Säulen: Ernährung, Bewegung, Entspannung

Beratung und Unterstützung gelten aber nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch dem Unternehmen selbst und seinen Führungskräften. Insbesondere bei:

Michel de Montaigne

Niemand ist so rechtschaffen, daß er, wenn er alle seine Handlungen und Gedanken dem Gesetz unterwürfe, nicht zehnmal hängen müßte