Bilder von links nach rechts:

    Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.
    Epikur, 341 - 271 v. Chr.
    Marc Aurel, 121 - 180
    Jean-Paul Sartre, 1905 - 1980

Kündigungsgespräche führen

Kündigungen werden für viel Firmen 2010 unvermeidlich, wenn sie nicht in eine existenzbedrohende Schieflage geraten wollen.

Kündigungsgespräche zu führen gehört gewiss zum normalen Aufgabenspektrum von Führungskräften. Solange die Gründe für die Trennung in der Person des Mitarbeiters liegen, wird die Entlassung meist routiniert abgewickelt. Bei betriebsbedingten Kündigungen dagegen empfinden Vorgesetzte wie Mitarbeiter von Personalabteilungen diese Aufgabe als unerhört belastend. Sie fühlen sich wie jemand, der eine Todesnachricht zu überbringen hat. »Warum gerade ich?« werden sie immer wieder gerade von hoch motivierten Mitarbeitern gefragt, bei denen eine Welt zusammenbricht. Führungskräfte werden dabei mit Gefühlen in der Spannbreite von Wut bis Resignation konfrontiert. Darauf können die meisten nicht adäquat reagieren, weil sie es nie gelernt haben. So ziehen sie sich auf das Feld der Daten, Fakten und Zahlen zurück, weil sie sich hier vermeintlich sicher wähnen.

Betriebsbedingte Kündigungen sind für alle Beteiligten unerhört belastend. Jeder spürt den Stress, weiß auch, dass der krank macht und kennt doch kaum ein Mittel dagegen. Augen zu und durch? Das wäre der schlechteste Rat. Das Misslingen von Kündigungsgesprächen hat nicht nur Auswirkungen auf die unmittelbar Beteiligten. Man darf sich an die Halbwertzeit von Radionukliden erinnern, wenn man an die Folgen betriebsbedingter Kündigungen für das Unternehmen denkt. In der Regel wird in der Folge Misstrauen zum beherrschenden Faktor der Unternehmenskultur. Gerade auch bei den Verbleibenden, denen gesagt wird, ihr Arbeitsplatz sei jetzt sicher. Was niemand der Führung abnimmt. In der Folge sinkt die Motivation auf einen gefährlichen Level.
Das muss aber nicht zwangsläufig eintreten. Kündigungsgespräche kann man so gestalten, dass Vertrauen erhalten und die Belastungen für alle Beteiligten deutlich reduziert werden. Unsere Trainings haben das immer wieder bestätigt. Dabei sind hilfreiche Techniken das eine. Genauso wichtig ist eine ausdifferenzierte Unternehmenskultur, in der »Vertrauen führt« (Reinhard K. Sprenger). Man kann sehr wohl Wertschätzung von Menschen wie ökonomische Rahmenbedingungen in eine fruchtbare Spannung bringen.
In dem Training lernen die Teilnehmer:

Neben einem 2 tägigen Training unterstützen wir Führungskräfte im Rahmen eines persönlichen Einzelcoaching.

Marc Aurel

Wünsche nie etwas, das der Wände und Vorhänge bedürfte.