Bilder von links nach rechts:

    Aristoteles, 384 - 322 v. Chr.
    Epikur, 341 - 271 v. Chr.
    Marc Aurel, 121 - 180
    Jean-Paul Sartre, 1905 - 1980

Rhetorik trainieren

»Reden ist Silber, Schweigen ist Gold«. Wer das Sprichwort seinem Nachbarn zuflüstert, als sich der gerade in einer hitzigen Diskussion zu Wort melden möchte, offenbart nur seine Vorurteile und Ängste.

Reden ist eine heikle Angelegenheit. Bei einer Hochzeitsfeier war der Schwager gerade richtig in Fahrt gekommen war. Plötzlich hebt er die Tischdecke und sagt zu seiner ihm gegenüber sitzenden Frau: »Was trittst Du mich denn immerzu«. Schallendes Gelächter. Alle wussten, wie gerne er sich reden hört und sich an den eigenen Worten berauscht. Die meisten hörten gar nicht zu, sondern dachten nur: Gleich ist's vorbei. Seiner Frau war alles nur peinlich.

An der Einstellung scheidet sich in der Rhetorik die Spreu vom Weizen. Der griechische Philosoph Aristoteles empfiehlt einem Redner drei Dinge zu beachten, um andere Menschen von seinem Anliegen zu überzeugen und für sich zu gewinnen:

Für Aristoteles war die Glaubwürdigkeit das wichtigste. Das wird durch die moderne Forschung bestätigt. Untersuchungen der amerikanischen Psychologen Carl Hovland, Irving Janis und Harold Kelley haben in der Mitte des letzten Jahrhunderts ergeben, dass wir entgegen der landläufigen Meinung, andere Menschen nicht primär mit guten Argumenten überzeugen, sondern mit der glaubwürdigen und selbstbewussten Darstellung dieser Argumente. Dafür ist die innere Einstellung und Haltung entscheidend. Fehlt sie oder ist sie defizitär, versagen letztlich alle Techniken.

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Reden lässt sich lernen. Weil die Anlässe dazu höchst unterschiedlich sind. Etwa die Rede aus Anlass

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Schließlich erfahren Sie

Schlußendlich öffnen wir auch die Trickkiste. Da finden sich auch Tipps wie die des Philosophen Arthur Schopenhauer: »Überspitze ein gegen Dich vorgebrachtes Argument! Unterbreche und verwirre den Kontrahenten! Konstruiere einen Widerspruch zwischen der Behauptung des Gegners und seinem persönlichen Lebensstil! Verkleide unangenehme Tatsachen mit harmlosen Begriffen! Entkräfte Gegenbeweise durch Spitzfindigkeit! Weise dem Gegner nach, dass er seinen eigenen Interessen schadet!«

Marc Aurel

Blick in dein Inneres. Da ist die Quelle des Guten, die niemals aufhört zu sprudeln, wenn du nicht aufhörst zu graben.